Mehr als 30 Jahre OOP-Erfahrung trifft auf moderne Innovation: Taucht mit uns tief in die wichtigsten Themen gegenwärtiger Software-Architektur ein – auf den "Virtual Deep Dives | powered by OOP".
Diese Konferenz versteht sich als Online-Ergänzung zur OOP München und bietet die Möglichkeit, sich intensiv und interaktiv mit den neuesten Trends und Best Practices in der Software-Architektur auseinanderzusetzen. Unsere Expert:innen und Branchenführer werden tiefe Einblicke in ihre Arbeitsweise geben und wertvolles Wissen teilen, das Sie direkt in Ihre Projekte integrieren können.
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Die im Konferenzprogramm der OOP 2024 angegebenen Uhrzeiten entsprechen der Central European Time (CET).
Wir müssen Teams in die Lage versetzen, den größten Teil der architektonischen Arbeit selbst zu erledigen. An dieser Stelle kommen Team Topologies (M. Skelton und M. Pais) ins Spiel. Dort gibt es die Topologie des "Enabling Teams", welches knapp zusammengefasst, andere Teams mit Wissen und Methodik unterstützt. Dieser Vortrag gibt Ihnen einen Überblick sowie eine praktische Anleitung, wie Sie ein Architekturteam in ein Enabling Team umwandeln können, welches andere Teams unterstützt und befähigt. Der Vortrag enthält viele praktische Beispiele.
Zielpublikum: Architekt:innen, Manager:innen
Voraussetzungen: Eigentlich keine, aber ein paar Architektur-Basics schaden nicht.
Schwierigkeitsgrad: Anfänger
Extended Abstract:
Viele große Unternehmen arbeiten immer noch mit zentralisierten architekturbezogenen Teams. Deren Aufgabe besteht häufig darin, anderen Teams architektonische Spezifikationen vorzugeben und dafür zu sorgen, dass diese Spezifikationen bei der Umsetzung eingehalten werden. Diese Teams werden oft als "Elfenbeinturm-Architektur"-Teams bezeichnet, die darauf abzielen, hochqualifizierte Architekt:innen zu bündeln. Diese Rolle ist auf dem Markt sicherlich nicht in Hülle und Fülle vorhanden.
Sie passen jedoch nicht in eine agile Umgebung, in der wir den Teams die Möglichkeit geben wollen, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen. Bestimmte Leitplanken sind dennoch notwendig, um sicherzustellen, dass das Gesamtkonstrukt funktioniert. Darüber hinaus können gut gewählte Leitplanken auch den Abstimmungsbedarf zwischen den Teams drastisch reduzieren.
Wir müssen diese Teams in die Lage versetzen, den größten Teil der architektonischen Arbeit selbst zu erledigen, und gleichzeitig dafür sorgen, dass die einzelnen Teile zusammenpassen. An dieser Stelle kommen Team Topologies ins Spiel, eine von Matthew Skelton und Manuel Pais eingeführte Methode. Dort gibt es den Teamtyp des "Enabling Teams", welches knapp zusammengefasst, andere Teams mit Wissen und Methodik unterstützt.
Dieser Vortrag gibt Ihnen einen Überblick über diesen Wandel sowie eine praktische Anleitung, wie Sie ein zentralisiertes Architekturteam in ein Enabling Team umwandeln können, dessen Aufgabe es ist, die Architekturarbeit in anderen Teams zu verbessern. Sie werden lernen:
1. Welche Stakeholder Sie in diesen Prozess einbeziehen sollten
2. Warum das künftige Enabling-Team ebenfalls befähigt werden muss und wie man das macht
3. Wo häufige Fallstricke auf dieser Reise liegen
4. Warum diese Reise auf agile Weise mit kontinuierlichem Lernen und Retrospektiven durchgeführt werden muss
Dieser Vortrag wird auch viele Beispiele aus der Praxis enthalten, die eine solche Transformation begleiten.
Michael Plöd ist ein Fellow bei INNOQ. Seine derzeitigen Schwerpunkte sind Domain-driven Design, Team Topologies, soziotechnische Architekturen und die Transformation von IT-Organisationen in Richtung Collaboration und lose gekoppelte Teams. Michael ist Autor des Buches „Hands-on Domain-driven Design – by example“ auf Leanpub, Übersetzer des Buches „Team Topologies“ ins Deutsche für O’Reilly und ein regelmäßiger Speaker auf nationalen und internationalen Konferenzen.
Der Begriff „Plattform“ ist leider „überstrapaziert“. Wegen der Popularität großer Plattformen und Plattform-Unternehmen wird der Begriff inflationär gebraucht. Dadurch reden selbst Experten in der IT-Industrie kontinuierlich aneinander vorbei.
Der Vortrag präsentiert eine Landkarte mit Architektur-Big-Picture durch den Plattform-Dschungel, die dabei hilft, verschiedene Arten von Plattformen zielsicher zu erkennen und zu verstehen. Sie erlaubt Architekten, den Überblick zu behalten und alle anderen sicher durch den Dschungel zu führen.
Zielpublikum: Architekt:innen, Entwickler:innen, Manager:innen, Entscheider:innen
Voraussetzungen: Keine
Schwierigkeitsgrad: Anfänger
Extended Abstract:
Der Begriff „Plattform“ existiert schon sehr lange und wird aktuell extrem viel und vielfältig verwendet, man muss leider schon sagen, er wird „überstrapaziert“.
Beispiele sind die Begriffe Cloud-Plattform, Plattformökonomie, iOS-Plattform, Platform Engineering oder Plattform-Industrie 4.0.
Wegen der Popularität großer Plattformen, dem Erfolg von Plattform-Unternehmen und den Verheißungen der Plattform-Ökonomie wird der Begriff mittlerweile inflationär gebraucht. Dadurch entsteht viel Verwirrung und selbst Experten in der IT-Industrie reden kontinuierlich aneinander vorbei.
Zeit, um etwas Ordnung zu schaffen und einen Überblick über verschiedene Arten von Plattformen und Verwendungen des Begriffs Plattform zu geben.
Der Vortrag hat zum Ziel, eine Landkarte durch den Plattform-Dschungel zu präsentieren, die es ermöglicht, verschiedene Arten von Plattformen zu erkennen und vor allem auch ihre unterschiedlichen Eigenschaften und Daseinsberechtigungen zu verstehen. Dadurch wird auch klar, wie große Unterschiede existieren und dass teilweise die einzige Gemeinsamkeit ist, dass Software im Spiel ist …
Die Zuhörer bekommen im Vortrag die Landkarte in die Hand, um sich nicht mehr zwischen Plattformbegriffen zu verirren. Der Vortrag ist nicht technisch motiviert oder orientiert, sondern soll eine bessere Kommunikation und Diskussion zwischen allen Professionen in der Digitalen Welt ermöglichen
Mehr Inhalte dieses Speakers? Schaut doch mal bei sigs.de vorbei: https://www.sigs.de/autor/matthias.naab , https://www.sigs.de/autor/dominik.rost
Matthias Naab ist Software-Architekt, Berater und Co-Founder des Unternehmens „Full Flamingo“. Er hilft Unternehmen pragmatisch, die wichtigen Entscheidungen in der Softwareentwicklung zu treffen und abzusichern. Sein Fokus liegt auf dem Big Picture Engineering, das heißt der gezielten Analyse und Gestaltung komplexer Zusammenhänge in software-intensiven Systemen, insbesondere Digitaler Plattformen und bei der Systemmodernisierung. Er berät mit Leidenschaft Unternehmen zum Thema Softwarearchitektur, Softwareentwicklung und Plattformökonomie und möchte diese Leidenschaft auch bei anderen Menschen entfachen.
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Dominik Rost ist Softwarearchitekt und Co-Founder von Full Flamingo. Er hilft Unternehmen pragmatisch, die wichtigen Entscheidungen in der Softwareentwicklung zu gestalten und abzusichern. Besonders gerne kümmert er sich um die Dokumentation von Softwarearchitekturen, macht Architektur-Reviews und unterstützt bei der Modernisierung von Legacy Systemen. Außerdem schreibt er gerne Code, wann immer es möglich ist.
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