Hinweis: Die aktuelle OOP-Konferenz finden Sie hier!

Konferenzprogramm

Unsere Empfehlung: Die Virtual Deep Dives

Mehr als 30 Jahre OOP-Erfahrung trifft auf moderne Innovation: Taucht mit uns tief in die wichtigsten Themen gegenwärtiger Software-Architektur ein – auf den "Virtual Deep Dives | powered by OOP".

Diese Konferenz versteht sich als Online-Ergänzung zur OOP München und bietet die Möglichkeit, sich intensiv und interaktiv mit den neuesten Trends und Best Practices in der Software-Architektur auseinanderzusetzen. Unsere Expert:innen und Branchenführer werden tiefe Einblicke in ihre Arbeitsweise geben und wertvolles Wissen teilen, das Sie direkt in Ihre Projekte integrieren können.

» Zu den Virtual Deep Dives

Rückblick auf das Programm der OOP München 2024

Die im Konferenzprogramm der OOP 2024 angegebenen Uhrzeiten entsprechen der Central European Time (CET).

Herausforderungen von Designern und Entwicklern bei der Umsetzung der Barrierefreiheit

Die digitale Barrierefreiheit nimmt Fahrt auf und ist ein absolutes Trendthema. Eigentlich ist dazu alles schon gesagt worden, es muss nur noch realisiert werden. Es ist entscheidend, Barrierefreiheit systematisch in Arbeitsabläufe von Designern und Entwicklern zu integrieren. Drei Hauptfragen stehen im Fokus:

  1. Warum wird Barrierefreiheit in Projekten oft nicht priorisiert?
  2. Welche Bedürfnisse und Herausforderungen haben Designer & Entwickler?
  3. Wie kann Barrierefreiheit in Entwicklungsprozesse integriert werden?

Zielpublikum: Designer:innen, Entwickler:innen, Projektleiter:innen, Manager:innen, Entscheider:innen
Voraussetzungen: Keine
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract:
Unser Lösungsvorschlag:
Je weiter ein Projekt fortgeschritten ist, desto schwieriger wird es, Barrierefreiheit miteinzubeziehen. Das Problem vieler Ressourcen und Tools ist ihre retrospektive Natur: Sie beurteilen die Barrierefreiheit eines Produkts, wenn es bereits fertig ist. Zu diesem Zeitpunkt sind Änderungen oft zu aufwändig oder die Zeit zu knapp. Doch wie gewährleistet unser Ansatz, dass Barrierefreiheit in jede Prozessphase einfließt?

  1. Handlungsorientierte Aufgaben bereitstellen: Designer und Entwickler benötigen umsetzbare Informationen. Oft sind Richtlinien und Standards zu abstrakt formuliert, um sie in Prozessen zu operationalisieren.
  2. Klarheit über Verantwortlichkeiten schaffen: Jede Aufgabe wird einer konkreten Rolle zugewiesen. Barrierefreiheit ist die Verantwortung aller Teammitglieder, nicht nur von Entwicklern.
  3. Aufzeigen von Aufgabenabhängigkeiten: Das fördert die Zusammenarbeit der Projektbeteiligten. Es wird aufgezeigt, welche Aufgaben voneinander abhängig sind.
  4. „On-demand“ statt Informationsflut: Jede Aufgabe wird einer konkreten Projektphase zugeordnet. So stellen wir sicher, dass nur wesentliche Informationen der richtigen Person zum richtigen Zeitpunkt zur Verfügung stehen.

Franziska Kroneck studiert im Masterstudiengang User Experience Design (UXD). Sie hat 5 Jahre Berufserfahrung im Bereich UXD bei verschiedenen Unternehmen wie sepp.med, Bosch Safety Systems, Cariad und msg systems.

Dr. Andrea Nutsi ist seit 2018 als Senior UX Consultant bei der msg systems ag mit Schwerpunkt User Research und User Testing branchenübergreifend tätig. Zuvor hat sie in Medieninformatik promoviert.

Franziska Kroneck, Andrea Nutsi, Lisa Schoetz
17:00 - 18:00
Vortrag: Do 3.4

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